Aktuelle Wirtschaftsnachrichten



Anzeigenkunden wechseln von Print- zu Online-Medien

Die Zurückhaltung der Wirtschaft bei den Werbeinvestitionen bekommen auch die Zeitungen deutlich zu spüren, wie das Nachrichtenportal www.wirtschaftsnachrichten.org meldete. Im ersten Halbjahr war das Anzeigenvolumen der Zeitungen im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Prozent zurückgegangen. "Unser Medium leidet ebenso wie andere klassische Werbeträger unter einer Werbeflaute", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Dietmar Wolff. Ursache dafür seien Konsumenten, die weniger kaufen und als Folge Unternehmen, die weniger Werbung machten. Vor allem der Handel habe seine Werbebudgets eingeschränkt. Im wichtigen Segment der Geschäftsanzeigen (Markenartikel, Handel, lokale Geschäftsanzeigen) verbuchten die Zeitungen einen Rückgang von -2,0 Prozent. Hingegen gab es Zuwächse bei den Stellenanzeigen (+14,6 Prozent) sowie Familienanzeigen (+5,0 Prozent). Ebenso wie in den zurückliegenden Jahren sind die Anzeigenumfänge im Osten aufgrund der allgemein schwierigeren wirtschaftlichen Lage rückläufig (-2,4 Prozent), in Westdeutschland (+0,1 Prozent) sind sie stabil. Die Veränderungen im Werbeverhalten seien allerdings nicht nur konjunkturell zu erklären. Hinzu kämen strukturelle Veränderungen. Es sei bemerkenswert, dass bereits 2007 nach den Erhebungen des Zentralverbands der Werbewirtschaft (ZAW) die Hälfte des ohnehin bescheidenen Plus bei den Werbeinvestitionen (411 Mio. Euro) auf das Wachstum bei den Onlinemedien zurückging.



Die beliebtesten Handynutzungen

Das beliebteste Handy-Feature ist – nach der Telefonie – die Kurznachricht, wie das Nachrichtenportal www.wirtschaftsnachrichten.org mitteilte. Mehr als jeder Zweite verschickt SMS mit seinem Mobiltelefon. Dies ergab eine repräsentative Studie der Aris Umfrageforschung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Ganz weit vorne in der Gunst der Mobiltelefonierer sind außerdem die Adressbuchfunktion (48 Prozent) und die Kamera (40 Prozent). Mehr als jeder Dritte lässt sich von seinem Handy wecken oder nutzt es als Kalender. Jeder Fünfte hört mit dem Handy Musik, jeder Achte verschickt per Handy E-Mails. "Das sind Top-Werte, die zeigen, dass sich das Handy zum vollwertigen Multimedia-Gerät entwickelt", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.